Einleitung (21.11.2021)
Es ist nicht so, dass ich meine Geschichte für so wichtig und wertvoll halte, dass ich sie unbedingt erzählen muss. Eigentlich bin ich auch noch viel zu jung um im Alter von nur 38 Jahren, nach vielleicht noch nicht einmal der Hälfte meines Lebens bereits eine Autobiografie zu schreiben.
Eine Biografie soll es eigentlich auch nicht werden, vielmehr ein neutraler Zeitreisebericht aus verschiedenen Sphären innerhalb und außerhalb des Raumes zwischen den Jahren 1983 und 2021 auf der Erde.
Ich glaube im gegenwärtigen Moment daran, dass mich das zusammenfügen meiner Geschichte in diesem Rahmen sehr voran bringen wird, was meine persönliche Heilung betrifft. Auch ist es gut möglich, dass die sinnbildlichen Berichte wenn sie zustande kommen und von anderen verstanden werden können, in denjenigen ebenfalls viel Verständnis für sich und / oder Andere bewirken.
Allerdings, beschleicht mich gerade das Gefühl, dass ich das Buch namens „7-Leben“ erst im Alter von 42 Jahren schreiben kann. Bis dahin ist es noch eine gefühlte Ewigkeit, die sich sofern man sie überhaupt erlebt wahrscheinlich auch wie weitere 7 Jahre anfühlen werden. Aber dann wären es 6 Kapitel die sich jeweils auf 7 Jahre beziehen und die Geschichte wird bis dahin sicher eine Runde Sache sein – gegenwärtig geschieht gerade noch der eigentlich spannenste Teil, der mich doch irgendwie langweilt …
Meine Reise hier fand von Anfang an, mit einer sehr ungewöhnlichen Perspektive auf mich und das Leben an sich statt, die ihre Besonderheiten in jeglicher Hinsicht herausstellte. Oft schien es unüberwindbare Hindernisse zu geben zwischen dem was ich wollte und war und dem was um mich herum stattfand, zwischen dem was im inneren geschah und dem was sich in äusseren Räumen abspielte. Zwischen all dem stand ich – als stiller Beobachter, beharrlich, beständig und in zeitloser Präsenz.
Geistesgegenwärtig wurde mit den Jahren nur klarer, dass es kein Alter gibt aber wellenartige Entwicklungsphasen die man erlebt haben muss. Und wenn nicht gibt es so etwas wie Nachhilfe oder Förderunterricht wie es in meinem Herkunftsland hieß, dann allerdings in Form von Schicksalsschlägen.
Das Land in dem ich geboren wurde, gibt es seit 1989 nicht mehr, sagen die Menschen und doch ist es immer noch da. Ob das Land in dem wir leben nun DDR, Bundesrepublik Deutschland oder Zombieland genannt wird, spielt im wesentliche keine Rolle aber beschreibt den Wandel in dem alles immer ist auf menschliche Weise, in deren Perspektive.
Der Planet Erde, den wir besuchen und bereisen existiert als Land und Leben unabhängig von den Menschen die meinen, sie könnten das Land und das Leben beherrschen.
Die irdische Welt steht nun am Rande eines Wechsels und alles folgt dem kosmischen Weckruf, der vorgesehen ist im Sinne der Evolution die nie Halt macht, auch nicht vor Saboteuren aus den eigenen Reihen.
Im Grunde entspringt alles der ewigen Quelle aus essenzieller Einheit aber die Menschen lernen erst ganz langsam, was das Leben eigentlich ist und dass sie es nicht nach ihrem Ermessen kontrollieren können und müssen.
Naturgesetze sind wirksam, gelten ewig und die Erde selbst als Mutterschiff unserer Raumfahrt macht immer wieder deutlich auf die Spielregeln aufmerksam, die von den Menschen bisher ignoriert wurden um das Spiel nach eigenen und erdachten Regeln zu gestalten.
Ohne meine eigene Geschichte in niedergeschriebener Form bereits vor Augen zu haben, glaube ich daran, dass sie viele Metaphern und Schlüsselelemente enthält, die als Lernaspekte einer mentalen Ausbildung dienten. Das Sehen und verstehen auf essenzielle Weise zu lernen und zu leben erschien mir jedenfalls schon immer wichtiger als mir von der Schulbildung vermeintliches Wissen eintrichtern zu lassen.
Wissen basierte in meinem Verständnis immer auf der Resonanz mit der eigenen Erfahrung, Emotion und letztlich der kollektiven Evolution, die in jeder Geschichte Teil einer größeren Geschichte ist, die sich uns erzählen möchte und mit der Zeit so oder so offenbart.
Das Leben auf der Erde ist, im metaphorischen Sinne, wie eine alte Wurzel, die aus steinigem Sand durch den Boden in Richtung Himmel aufbricht um einen wunderschönen Wald voller Bäume wachsen zu lassen.
Zumindest ist dies in etwa der Sinn des Lebens nachdem angeblich alle suchen und den die wenigsten bereits gefunden haben weil es eben auch so schwierig sein kann, vor lauter Bäumen den Wald zu sehen.
Obwohl ich im Jahr 2015 am Nachhimmel ein Feuerportal gesehen habe, welches mir tatsächlich ungeahnte Dimensionen eröffnete, war nicht das was es zu sehen gab so wegweisend sondern alles was es in dieser Zeit zu fühlen und zu verstehen gab.
Dies war so viel, dass in jedem Menschenleben der ganz persönliche Tag kommen wird, an dem sich plötzlich der Himmel neigt und begehbarbar macht, als einen Raum, den man immer schon kannte aber nie so erlebt hat.
Und da jeder Baum und jeder Wald Teil eines noch viel größeren Netzwerkes ist, kann auch der mickrigste Apfelbaum ausreichen um die Göttlichkeit der Schöpfung zu erkennen und ihr aus sich selbst heraus zu entsprechen wie es natürlich ist denn alles ist, ohne die Worte je wirklich verstanden zu haben eben doch nach Gottes Ebenbild erschaffen und geschaffen um die wahrhaftige Heiligkeit des Lebens zu erfahren und zu leben.