29.05.2022
VORGESCHICHTE
Diese Geschichte beruht auf wahrhaftigster Begebenheit und ist eigentlich kaum in Worte zu verfassen oder zu beschreiben. Oft habe ich Menschen schon diese Geschichte erzählt die meine Sicht auf das Leben so nachhaltig verändert hat, wie kaum etwas anderes. Aber oft habe ich einige wichtige Zusammenhänge ausgelassen, manche waren vielleicht unwesentlich doch einige gehören nach heutiger Erkenntnis untrennbar zur Begebenheit.
Deshalb beginnt die Feuerportalgeschichte eigentlich auch in einer Valentinstags-Nacht im Jahr 2015. In dieser Nacht erlebte ich etwas, was Menschen häufig genau so als Nahtoderfahrung beschreiben und es fühlte sich genau so an.
Alles löste sich auf, Zeit, Raum, mein Körper, mein Sein, einfach alles und ich fühlte nur noch warmes Wasser in der Luft um mich herum, ich konnte es atmen und meine Augen sahen nur noch goldenes Licht. Es war das Schönste was ich jemals gefühlt habe und das seltsamste Erlebnis was sich doch zutiefst natürlich und vertraut anfühlte. Ich weiß nicht was ich gedacht habe als ich mich so nah neben dieses schlafende Wesen legte welches sich so vertraut und gleichzeitig so befremdlich anfühlte.
Aber ein tiefgreifender Magnetismus zog mich unausweichlich in ihr Energiefeld und ich tat etwas undenkbares als ich diese körperliche Grenze wie ferngesteuert plötzlich übertrat. Sie konnte schlafen oder zumindest so tun. Doch was mir widerfahren ist war mehr als ein Feuer das mich überkam. Unsere Körper verflüssigten sich zu einem Strom und dieser durchdrang jegliches Gemäuer drumherum mit seinem Eigenleben. Ich fühlte mich und ich fühlte sie und ich fühlte uns als untrennbare Einheit über alle Zeiten und Gezeiten in diesem Moment verbunden.
Doch nun war ich wie aufgeschreckt und aus dem Traum gefallen und lies sie einfach da liegen als ich realisierte in was für einer Realität wir gelandet sind. Für meinen Kopf war diese Erfahrung bis dahin der Höhepunkt einer Begegnung die von Anfang an vollkommen anders war als alles was ich zuvor in diesem Leben kannte und erlebte und es war in jeglicher Hinsicht klar, dass dieser Verbindung eine weitaus größere Magie zugrunde liegt, als die kleinen Menschen es fassen und verstehen konnten.
Die besonderen Umstände und Gegebenheiten erforderten und ermöglichten einen entsprechenden Umgang der auf menschlicher Ebene ungewöhnlich erschien. Diese Zeit erschien mir zugleich unfassbar viel und zugleich nicht existent. Ich zählte 44 Tage an denen ich sie nicht gesehen habe – zumindest nicht im begehbaren Raum, doch im Geiste waren wir jeden Tag zusammen unterwegs und die Gespräche endeten nie, manchmal waren sie schwer zu fassen, manchmal waren sie klar verständlich, gefühlt war ich jeden Moment so glücklich wie nie zuvor in meinem Leben, allein wegen dem Gefühl der Dankbarkeit für eine so wertvolle und erfüllende energetische Verbindung zu einem anderen Menschen wie ich sie schon gar nicht mehr für möglich gehalten habe.
DER RUF
Es war der 18te April im Jahr 2015. Es war schon spät, es muss kurz vor Mitternacht gewesen sein. Der Tag war durchgehend sonnig, mit klarem blauen Himmel versehen. Dieser Tag war von Anfang an sehr beschwingt von verschiedensten Gefühlen. Ich teilte mein Frühstück mit den Vögeln auf der Terrasse und ging den Tag über intuitiv verschiedener Gartenarbeit nach.
Ich habe nicht mehr mit einer nächtlichen Begegnung gerechnet. Ich befand mich gerade sehr glücklich in bewusster Verbundenheit mit ihr in diesem raumlosen Raum und in Freude auf all die wertvollen Energien darin. Ich legte mich ins Bett und folgte einer Meditation die eine Traumreise zur Verbindung der Seelen beschrieb – sie erzählte von fließendem Licht und dessen Strom, beschrieb intensive Farben und ich spürte dass jedes einzelne Wort auf wundersame Weise beschrieb was ich in der Verbindung und Berührung mit dieser Seele durch meine Seele fühlen konnte. Ich lag dort in der energetischen Verbindung und spürte die Strahlen einer alles durchdringenden Sonne.
Als ich den plötzlichen Nachrichten auf meinem Mobiltelefon entnahm, dass sich die Frau mit deren Seele ich mich so übersinnlich verbunden fühlte in diesem Moment am See hinter meiner Straße befand sprang ich auf wie vom Blitz getroffen und stürmte in Socken auf die Straße. Zuerst lief ich in die falsche Richtung, auf den Spielplatz an dem ich vorher im Geiste mit ihr schaukeln war bis mir einfiel dass es realistischer war, dass sie am See auf mich wartet, dort wo wir auch sonst immer waren.
Als ich am See ankam und über die Hügel in den Himmel schaute leuchteten dort scheinbar schon viel mehr Sterne als gewöhnlich. Auf dem Wasser bildeten sich im warmen Wind leichte Wellen, die melodisch die perfekte Hintergrundmusik spielten. Am anderen Ende des Sees war ein Lagerfeuer zu sehen. Es schien ein besonders schöner und ungewöhnlich warmer Frühlingsabend an einem besonders sonnigem Tag zu sein.
Dort am Ufer wo es dunkel zu sein schien, lag unser Strand und der Treffpunkt unserer ersten Begegnung im letzten Sommer. Ich rannte die letzten Meter auf Socken und im Jogginganzug aus orangenem Tigerkunstfell über den Sand bis zu der Stelle an der sie lag, versteckt im Sand, auf dem Boden, wahrhaftig und körperlich, wie aus den Sternen geschnitten und an dieses Ufer gespühlt aus dem weiten Meer aller Urexistenz. Sie sagte mir, dass sie auf dem Weg nach Hause war und einfach weitergefahren ist bis zum See.
Ich konnte die Realität kaum fassen und alles was mich umgab war schon so viel mehr als ich mir hätte vorstellen können. Ich war aufgeschreckt und verwirrt, Welten sind aufeinander geprallt und explodiert. Gefühlt überkamen mich Überforderung und Irritation aber vorallem auch eine tiefe Freude. Doch so verwirrt ich auch da saß, hatte ich plötzlich kaum noch Augen für für die so wahrhaftig irdische Erscheinung neben mir im Sand denn ich schaute in den Himmel und fand dort noch viel mehr zu bewundern..
Etwa 500 Meter schräg über dem Feuer am anderen Ufer war im Himmel etwas das meinen Blick fesselte. Ich starrte und staunte und stammelte herum über das was ich da sah. Es war ein ovaler Lichtkreis, ich nannte es intuitiv sofort „Feuerportal“ denn es schien mir mit dem Feuer darunter in direkter Verbindung zu stehen aber vorallem in direktem Zusammenhang mit dem Feuer in unserer Verbindung und ich bezweifelte keinen Moment dass allein ihr Erscheinen in diesem Moment und unser gemeinsames dort sein zur Erscheinung dieses unglaublichen Himmelsportals geführt hat.
Was auch immer genau es war und woher es auch kam oder wohin es führt, mir war das Wunder in dem wir sind so bewusst wie nie zuvor in meinem Leben. Dieses Portal leuchtete im Sternenhimmel in intensiven Farben, auf der linken Seite war es blau, auf der rechten Seite ein intensiv rotes Leuchten. Aus den kräftigen klaren Farben an den Seiten ergab sich ein perfekter Farbverlauf der zur Mitte hin in glühendes Violett verlief.
Die Farbe bewegte sich fließend über einzelne Lichtteilchen die ebenfalls oval hintereinander in einander flossen, jedoch war die Bewegung der Teilchen und die darin fließende Farbe jeweils eine andere Ebene der selben Perspektive, was mich besonders verblüffte und den Eindruck einer Computeranimation aus einer anderen Dimension entstehen lies. Die Gesamtform der Form und Farbflüsse innerhalb des Ovals war vielleicht vergleichbar mit einem Horizontal gestauchtem Unendlichkeitszeichen, aber gleich dabei auch einer Spirale. Über mehrere Lichtringe bewegten sich die einzelnen Teilchen etwa im Sekundentakt in Richtung der Mitte. Gleichzeitig war ein leichtes glühen und pulsieren über das gesamte Lichtfeld und aller einzelnen Teilchen zu erkennen.
Es sah tatsächlich aus wie eines der magischen Portale die man aus Videospielen kennt, nur auf besondere Weise viel natürlicher und harmonischer als etwas digital erschaffenes. Ich beschrieb meiner im Sand liegenden Begleiterin was ich sah und sie bezeugte mir glaubhaft, sie sieht es nicht. Sie fügte noch hinzu, dass sie wohl besondere Pilze essen müsste um so etwas zu sehen – doch damit hatte ich keine Erfahrungen. Ich wusste nur, ich sehe gerade etwas was ich vorher noch nie so gesehen habe und von dem ich weiß, dass es auch sonst niemand gesehen hat.
Ich bat um eine Kamera und versuchte ein Foto zu machen von dem Licht das sich mir so deutlich zeigte und auch immer wenn ich kurz weg sah noch genau da war wo ich es sah. Doch schon als ich die Kamera in Richtung des Lichts hielt stellte ich fest, dass auf dem Bildschirm des Mobiltelefons nichts ungewöhnliches zu sehen war. Ich machte ein Foto – zum Beweis, dass das was ich da sah – weder vor den Augen meiner Begleiterin noch vor der Kameralinse zu sehen war.
Immer wieder schaute ich weg, rieb mir die Augen, schaute woanders hin und stellte beim wieder hinsehen fest, das Feuerportal war immer noch da. So klar und präzise, so intensiv leuchtend und es erschien so unglaublich realistisch, ja fast wie das realistischste was ich jemals gesehen habe. Ich trug keine Brille oder Kontaktlinsen, mein Sehkraft lag bei etwa -1,5 Kurzsichtigkeit doch was ich da am Himmel sah war wohl das weitsichtigste was ich jemals sah und mir war bewusst, dass es zugleich das realistischste und das unrealistischste war was ich jemals gesehen hab.
Als ich mich überwältigt in den Sand warf und auf dem Rücken liegend nach oben schaute sahen auch die Sterne über mir ganz anders aus als bisher. Ich sah nicht mehr das innere Licht der Sterne, sondern umso deutlicher den Regenbogenlichtfarbenen Schein drum herum der pulsierend im Himmel schwingend nur bunte Kreise zeigte wo sonst Sterne waren.
Etwas war anders mit meinen Augen, doch es blieb unerklärlich was es war. Es waren keine Substanzen im Spiel die dazu führten, es war eine insgesamt sehr ungewöhnliche Situation doch nie vorher oder danach war es mir möglich derartige Lichter zu sehen wie in dieser Nacht. Ich hatte das Gefühl das Mädchen von den Sternen neben mir hätte all das mit ihren Augen in meinen Himmel projeziert – oder das Raumschiff von dem wir kamen hätte uns die Tür gezeigt. Sie sagte mutig beim nächsten Mal springen wir rein.
Es bewegte sich nicht im Ganzen, es stand still und fest an einer Stelle während sich alles darin bewegte. Die Dauer der Sichttung betrug mindestens 15 Minuten, eher etwas mehr. Es war das schönste und beeindruckenste was ich in meinem Leben gesehen habe und es war die klarste und deutlichste Darstellung von einem Portal dass nicht aus dieser Welt aber hier zu sehen ist wenn man mental in der Lage ist offenen Herzens mit den inneren Augen zu sehen.
Doch Menschen können und dürfen nicht belehrt und instruiert werden – sie müssen selbst sehen und lernen und vor allem selbst lernen zu sehen – durch ihre eigenen Augen und ihre so vielfältig eingeschläferten und betäubten Sinne – und für alles was sie lernen sollen werden die verschiedensten Geschichten inszeniert die ohne ihre Energie im Inneren jedoch nie zustande gekommen wären.
Es liegt in der Natur unserer Entwicklung unsere Fehler solange zu widerholen bis wir wirklich in der Lage sind etwas anders zu machen und uns auf das Leben wirklich einzulassen wenn wir dem Herzen folgen das uns führt im Wissen dass dieses.
Die Geschichte war der Anfang eines Gleichnisses voller Gleichheiten und Ungleichheit im Auftrag der Aufklärung essenzieller Aspekte des Lebens.
Dass die Geschichte die von Menschen erzählt und gelehrt wurde und wird höchst fragwürdig erscheint war bis dahin beiden beteiligten Menschenkindern klar.
Doch glücklicherweise waren sie niemals nur als Menschenkinder auf dieser Erde sondern in erster Linie geboren in einem Bewusstsein überhalb der flachen Erdhierarchien.
Doch über das Feuerportal und diese Regenbogenringe habe ich nicht wirklich etwas herausfinden können. Ich habe umgedrehte Regenbogen und kreisförmige Regenbögen gesehen und viel über ungewöhnliche Lichtphänomene und Erscheinungen gehört jedoch nichts über diesen Feuerportalzauber oder etwas was annähernd wirklich damit vergleichbar wäre auch wenn schon einige Details in eine sehr ähnliche Richtung gingen.
Auch konnte ich obwohl ich in jedem Jahr zum Feuerportaltag diesen Ort aufsuchte dort nie wieder so etwas sehen obwohl ich so oft und sehr lange dort war. Doch mein Bewusstsein war nie wieder auf annähernd so hohem Schwung wie in dieser Nacht des 18 Aprils 2015 und alles was seit dem ablief war die Geschichte die noch erlebt werden musste bevor alles dort ist wo es sein soll und alles sein kann wie es ist.
In der die göttlich gegeben Einheit in jedem einzelnen Leben, das im Gesamtbild immer der individuelle Spiegel eines Ganzen ist.
Und so wie ich als Mensch selbst nicht wieder so tief in jenes Bewusstsein kam welches mich all dieses Licht so klar sehen lies war es gewiss unmöglich über dieses Erleben mit anderen Menschen zu sprechen. Ich konnte davon erzählen und komisch angeguckt oder bestaunt werden aber ganz sicher war es etwas von dem ich wusste dass darüber mit niemanden gesprochen werden kann und auch dass ich nicht einfach irgendetwas googeln könnte um Informationen über all die Mysterien dieser Zeit zu finden.
Sie sagte beim nächsten Mal springen wir rein – und wenn das damals noch unvorstellbar war, würde ich inzwischen kaum zögern und wir werden auf der anderen Seite gerne berichten was sich auf dem blaugrünen Planeten zugetragen hat.